Eine Organisation hilft den Sexarbeiterinnen, ein neues Leben zu beginnen

Wenn Sexarbeiterinnen aus dem Rotlichmilieu rauskommen wollen, leben ohne Erotik und Escort Jobs sind sie meist auf Hilfe angewiesen. 

Aber manchmal nützt auch diese nichts. Kolumnist Giuseppe Gracia über einen Verein, der Frauen zur Seite steht. - wie der „blick“ berichtet.

Seit zehn Jahren hilft der Schweizer Verein Oase unterdrückten Frauen, aus der Prostitution herauszukommen und den Weg in ein neues Leben zu finden. Die Gründer des Vereins, ein christliches Ehepaar, haben dafür ihr Haus umgebaut und stellen es Frauen in Not zur Verfügung. Nun feiert der Verein sein Jubiläum.

Viele Frauen wollen ihre Erotik Job Karriere beenden, weil sie Familie und normales Leben wollen, aber dafür brauchen sie Hilfe.

Oase arbeitet mit verschiedenen Organisationen und Streetworkern im Rotlichtmilieu. Die meisten Prostituierten stehen unter Zwang. Sie kennen kein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung.

Damit eine Frau aus dieser Situation herausfindet, braucht es Menschen vor Ort, die Hoffnung vermitteln. Ebenso wichtig sind Verbindungen zu den Frauenhäusern. Wenn eine Frau aussteigen will, findet sie in der «Oase» Schutz, ein eigenes Zimmer, warmes Essen und Taschengeld.

Für viele braucht es Deutschkurse und Begleitung bei administrativen Angelegenheiten.

Dies wird mit Spendengeldern bezahlt. Oft müssen schmerzhafte, traumatisierende Erlebnisse verarbeitet werden. Die Integration in den bürgerlichen Arbeitsmarkt ist herausfordernd. Die Frauen sind angewiesen auf die Gunst und den Schutz der Arbeitgeber.