Die Bordelle in Hessen sind geschlossen, also bieten viele Sexarbeiterinnen in Privatwohnungen ihre Erotik Dienste an

Ein Wohnungsbesitzer in Pohlheim, Deutschland hat daraus ein Geschäft gemacht - und sich damit keine Freunde unter den Nachbarn gemacht. Die Fronten sind verhärtet.

Nach der Lockdown brauchten viele Sexarbeiterinnen Geld, damit sie nicht ohne Erotik Arbeit und Escort Job bleiben können - es ist also nicht überraschend, was passiert ist.

Die Gegend sieht ziemlich unscheinbar aus. Ein Wohnblock aus Mehrfamilienhäusern, dazu Parkplätze und spielende Kinder auf der Wiese in der Mitte. Typisch Kleinstadt eben. Seit mehreren Jahren fühlen sich einige der Anwohner hier in Pohlheim (Kreis Gießen) aber um ihre Idylle betrogen.

Denn in einem der Häuser gibt es eine Vierzimmerwohnung, die während der Pandemie immer wieder von verschiedenen Prostituierten für ihre Dienste genutzt wird - wie der „hessenschau“ berichtet.

Jeden Tag kommen neue fremde Männer ins Haus

Auch seine Lebensgefährtin hat regelmäßig Begegnungen mit den Prostituierten und ihren Freiern.

"Immer wieder halten hier Autos, Männer steigen aus und fragen, wo denn hier das Hotel ist. Rund eine Dreiviertelstunde später kommen sie dann wieder raus", erzählt die Nachbarin.

Privatwohnung für Erotik Job wird im Internet angeboten

Doch die Wohnung in Pohlheim gehört nicht einer der Prostituierten, sondern einem privaten Vermieter. Deshalb ist hier Prostitution wegen der Corona-Verordnung tabu. Das Ordnungsamt in Pohlheim bestätigt, dass es Ermittlungen gebe. Zu den Umständen will es sich nicht äußern.