Positiver Corona-Fall im Zürcher Rotlicht-Milieu, Langstrasse

Wegen eines Corona-Falls müssen 50 Prostituierte in Quarantäne. Auch zwei Polizisten müssen sich isolieren, weil ihre Gesichtsmasken sich beim Einsatz verschoben haben.
  
"In Quarantäne müssen Personen, die sich möglicherweise mit dem neuen Coronavirus angesteckt haben. Um im Falle einer Erkrankung eine Weiterverbreitung zu verhindern, sollen sie keine persönlichen Kontakte zu anderen Personen haben. Während der Quarantäne bleiben die Betroffenen zu Hause oder in einer geeigneten Unterkunft und verlassen diesen Ort nicht."
  
Am Sonntagmorgen musste die Stadtpolizei Zürich ins Rotlicht-Milieu ausrücken. Im Auftrag des Contact-Tracing-Teams sollten sie einer Frau an der Langstrasse 108 ausrichten, dass sie sich wegen eines Corona-Tests vom 28.08.2020 beim Contact-Tracing-Team melden müsse, da sie zuvor telefonisch nicht erreicht werden konnte.
  
test

Was Sie in Quarantäne dürfen in der Schweiz und in Deutschland – und wie Sie Coronavirus erkennen

Die Zürcher EVP will Prostituierte vor einer Corona-Ansteckung schützen. Sie fordert deshalb, dass der Regierungsrat Bordelle

2020-03-16  Erotik & Escort Jobs blog

  
Die Betroffene konnte erst am Sonntagnachmittag kurz vor 15 Uhr angetroffen und orientiert werden, dass sie positiv auf das Corona-Virus getestet worden sei.

     

Rund 50 Sexarbeiterinnen wohnen auf engem Raum

Die weiteren Abklärungen der Stadtpolizei zeigten, dass in der Liegenschaft Langstrasse 108 rund 50 Sexarbeiterin auf engem Raum zusammenwohnen. Im Haus befindet sich auch die als Kontaktbar bekannte «Lugano-Bar», in der sich regelmässig Freier und Prostituierte treffen.

Der Kantonsärztliche Dienst hat in der Zwischenzeit verfügt, dass die rund 50 Frauen aufgrund des positiven Resultats einer Mitbewohnerin in Quarantäne begeben müssen.

Auch Polizisten müssen in Quarantäne