Die Welt ist auch vom Coronavirus und den wichtigsten Zielländern für Sexarbeiterinnen betroffen

Das Coronavirus (COVID 19) breitet sich immer weiter aus. Wir halten euch hier über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt weiter. Die meisten Bordelle und Erotik Salons sind aufgrund der Situation geschlossen. Alle Sexarbeiterin sind mit dem letzten Bus oder Zug nach Hause gegangen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Niemand weiß genau, wie lange es dauern wird, aber wir werden Sie mit den Nachrichten informieren täglich. Wir hoffen wirklich, dass diese Situation bald gelöst wird und unsere Inserenten und Mitglieder in einem Monat wieder im Erotikgeschäft arbeiten können. Bis dahin bleib stark und bleib zu Hause! Bitte teilen Sie diese Information mit Ihren Freunden und Bekannten. #CoronaVirus

Aktuelle Nachrichten 22. April 2020

  • Lufthansa führt Maskenpflicht an Bord ein. Die Maskenpflicht an Bord soll ab Montag (4. Mai) zunächst bis zum 31. August dieses Jahres in allen Airlines des Konzerns gelten.
  • Polen lockert die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus weiter und will am 4. Mai Hotels und Einkaufszentren wieder öffnen.
  • Spanien will auf der Grundlage eines Vier-Stufen-Plans ab dem 4. Mai die Beschränkungen lockern. Das Ziel sei es, bis Ende Juni zur Normalität zurückzukehren
  • Griechenland will die Beschränkungen ab dem 4. Mai lockern. Dabei sollen ab dem 1. Juni ganzjährige Hotels wieder öffnen dürfen
  • Frankreich will die seit sechs Wochen geltende Ausgangssperre ab dem 11. Mai schrittweise lockern

Seit dem 13. März ist rund 56'000 Personen am Zoll die Einreise in die Schweiz verweigert worden.

Aktuelle Nachrichten 22. April 2020

  • Das Berner Gurtenfestival hat am Mittwoch den Vorverkauf gestoppt. Die Organisatoren zogen damit die Konsequenzen aus der corona-bedingten unsicheren Lage
  • Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 28'268 laborbestätigte Fälle – 205 mehr als gestern. Somit steigt die Zahl wieder an. Am Dienstag waren es noch 119 – ein 6-Wochen-Tief.

Bis heute – über fünf Monate nach dem Bekanntwerden der ersten Corona-Infektion – ist noch immer nicht restlos geklärt, woher das Virus überhaupt stammt. 

  • Österreich öffnet Restaurants am 15. Mai! Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz hat die nächsten Lockerungen der Corona-Massnahmen verkündet. Ab dem 15. Mai dürfen Gastronomie-Betriebe wieder öffnen. In der Schweiz wird dies wohl erst im Juni passieren.
  • Deutsches Institut sieht noch kein Ende der Corona-Epidemie. "Es ist kein Ende der Epidemie in Sicht. Die Fallzahlen können wieder steigen."
  • Forscher von Empa, ETH und Universitätsspital Zürich haben einen Sensor entwickelt, der das Corona-Virus in der Luft aufspürt. Dieser Sensor könnte an Orten mit vielen Menschen eingesetzt werden oder in Spital-Lüftungsanlagen.
  • Jetzt offiziell: Münchner Oktoberfest fällt aus
  • Der Ölpreis sinkt in den USA in den Keller. Er fällt sogar erstmals überhaupt ins Minus!
  • Die Eidgenössische Zollverwaltung öffnet im Hinblick auf die Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus ab Montag fünf Grenzübergänge in Genf wieder provisorisch.

Maskenpflicht: Nein in der Schweiz, Ja in Deutschland

Aktuelle Nachrichten 06. April 2020

  • Österreich lockert die Corona-Massnahmen. Ab dem 14. April sollen alle Geschäfte, die kleiner sind als 400 Quadratmeter, die Türen öffnen. Dazu gehören auch Bau- und Gartenmärkte. Coiffeure öffnen am 1. Mai. Hotels und Restaurants sollen dann stufenweise ab Mitte Mai wieder geöffnet werden. Das teilt Bundeskanzler Sebastian Kurz mit.
  • In Liechtenstein ist am Wochenende eine an der Lungenkrankheit Covid-19 leidende Person gestorben. Es handelt sich um den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem grassierenden Coronavirus.
  • Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden zwölf Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 38 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.
  • Die Lungenkrankheit Covid-19 hat im Kanton Bern seit Sonntag drei weitere Todesopfer gefordert. Insgesamt erlagen der Krankheit bisher 31 Personen. Am Montagmorgen gab es im Kanton Bern 1173 bestätigte Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus, also 36 Fälle mehr als am Wochenende.
  • Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen seiner Covid-19-Erkrankung die Nacht zum Montag in einem Londoner Krankenhaus verbracht. Der 55-Jährige sollte dort genau untersucht werden.
  • Das Hotel Uzwil im Kanton St. Gallen stellt allen Ärzten, Angestellten aus dem Gesundheitswesen und Militärangehörigen kostenlos Zimmer zur Verfügung. «Auf die Idee sind wir gekommen, als wir gesehen haben, dass das Militär Probleme mit den Platzbedingungen in den Unterkünften hat.
  • Im Kampf gegen die Corona-Pandemie produziert der US-Computerhersteller Apple jetzt gemeinsam mit Zulieferern Gesichtsschutz für medizinisches Personal. Dies teilte Apple-Chef Tim Cook am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter mit. 

Das gute Wetter am Wochenende macht den Aufforderungen des Bundes, daheim zu bleiben, einen Strich durch die Rechnung. Vielerorts strömen die Menschen nach draussen – das Coronavirus wird zur lästigen Nebensache.

  • Königin Elizabeth II hat sich am Sonntagabend in einer historischen Fernsehansprache an die Briten gewandt und sie zum Durchhalten aufgerufen. Sie machte aber auch Mut, dass die Pandemie besiegt werden kann. Noch müsse womöglich mehr ertragen werden.
  • In Deutschland haben sich inzwischen mehr als 100'000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Laut der in der US-Stadt Baltimore ansässigen Johns-Hopkins-Universität wurden bis Sonntagabend 100'024 Infektionsfälle in Deutschland gemeldet.
  • Die Zahl der bekannten Coronavirus-Fälle in der Türkei ist auf 27'069 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 3135 Menschen positiv getestet worden.
  • In Italien ist am Sonntag bereits den zweiten Tag in Folge die Zahl der an den Folgen des Coronavirus gestorbenen Menschen gesunken. Der Zivilschutz zählte 525 Todesopfer am Sonntag, nach 681 am Samstag. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten in Italien auf nunmehr 15'887, die aktuell höchste Zahl weltweit.

Aktuelle Nachrichten 03. April 2020

  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind binnen 24 Stunden 1036 neue Coronavirus-Fälle registriert worden. Am Freitag lag die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen bei 19'303. 572 Menschen sind gemäss einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestorben.
  • Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 932 neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion registriert worden.
  • Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs hat die südchinesische Stadt Shenzhen das Essen von Hunden und Katzen verboten. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll das Verbot ab dem 1. Mai gelten.
  • US-Präsident Donald Trump ist ein zweites Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden.

Deutsche Mediziner: Nach Corona-Infektion (wahrscheinlich) immun. Experten zufolge sind Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-CoV-2 wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger. 

Aktuelle Nachrichten 02. April 2020

  • Die Zahl der Todesopfer in den USA durch die Coronavirus-Pandemie hat die Marke von 5000 überschritten. US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner angesichts der dramatisch steigenden Infektions- und Todeszahlen zum Zusammenhalt aufgerufen.
  • Nach dem Unispital Zürich testet nun auch das Unispital Basel alle seine Patienten auf das Coronavirus. Egal, aus welchem Grund sie eingeliefert wurden. Im Kanton Basel-Stadt sind bis Mittwoch knapp 700 Corona-Infizierte gemeldet worden. 18 Personen starben. 
  • Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) wird einem Medienbericht zufolge voraussichtlich eine Suspendierung von etwa 36'000 Mitarbeitern ankündigen. Die Fluggesellschaft habe eine umfassende Vereinbarung mit der Gewerkschaft Unite getroffen, die die Aussetzung von 80 Prozent der Arbeitsplätze, umfasse, berichtet BBC News.
  • Deutschland und zwölf weitere EU-Staaten haben Sorge über Corona-Notmassnahmen geäussert, die gegen Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Grundwerte verstossen könnten. 
  • In Ungarn hatte Ministerpräsident Viktor Orban sich Anfang der Woche wegen der Pandemie weitreichende Befugnisse erteilen lassen, unbefristet per Dekret ohne weitere Mitwirkung des Parlaments zu regieren. Die Verbreitung von Falschnachrichten soll streng bestraft werden, so dass Journalisten um kritische Berichterstattung fürchten.

Aktuelle Nachrichten 01. April 2020

  • Italiens Regierung verlängert die strengen Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger wegen der Corona-Krise bis zum 13. April
  • In den USA ist die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus auf über 4000 gestiegen
  • Taiwan will zehn Millionen Schutzmasken an die am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder spenden. Die Inselrepublik wird sieben Millionen Masken in elf europäische Länder schicken, darunter Italien, Spanien und Deutschland, wie das Aussenministerium in Taipeh der Nachrichtenagentur DPA bestätigte
  • Der weltgrösste Möbelhändler Ikea hat mit der Herstellung von Schutzausrüstung wie Schürzen und Schutzmasken für Spitäler begonnen, die gegen die Ausbreitung des Coronavirus kämpfen
  • Traurige Meldung aus Belgien: Wie die örtlichen Behörden am Dienstag mitteilten, ist ein zwölfjähriges Mädchen an den Folgen einer Infizierung mit dem Coronavirus verstorben
  • China hat 48 weitere Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet

Der Verlust des Geschmack- und Geruchsinns kann britischen Wissenschaftlern zufolge ein starkes Indiz für eine Infektion mit Covid-19 sein

Aktuelle Nachrichten 30. März 2020

  • In Bulgarien ist nun das Tragen einer Schutzmaske in der Öffentlichkeit obligatorisch. 
  • Rund ein Drittel der 20 Milliarden Franken, die kleinen und mittleren Unternehmen zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung gestellt werden, sind bereits in Kreditvereinbarungen ausgesprochen worden.
  • Über 737'000 Menschen haben sich weltweit mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile sind 35'000 Infizierte an den Folgen der Ansteckung gestorben.
  • Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begibt sich vorsorglich in Quarantäne, weil seine Beraterin für strengreligiöse Angelegenheiten positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurde
  • Auf der Covid-19-Intensivstation des Zürcher Universitätsspitals wird ein Corona-Patient aus dem Tessin behandelt
  • Russland will mit einer arbeitsfreien Woche die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen
  • In den USA wurde im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Nutzung von zwei Malaria-Medikamenten in Notfällen erlaubt.

Aktuelle Nachrichten 26. März 2020

  • In Europa ist die Zahl der Flüge in dieser Woche im Jahresvergleich um 60 Prozent gesunken
  • Großbritannien kurbelt die Herstellung von Beatmungsgeräten an. Derzeit gebe es 8.000 Geräte, weitere 8.000 sollten in rund einer Woche dem Gesundheitssystem zur Verfügung stehen
  • Die Gewinner der Corona-Krise sind die Hersteller von Toilettenpapier. Hamsterkäufe beim Hygieneartikel haben den Absatz massiv erhöht. Von Februar zum März 2020 sei eine Steigerung um 700 Prozent zu verzeichnen
  • Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts binnen eines Tages um 4.995 auf 36.508 gestiegen, die der Toten klettert um 50 auf 198

Aktuelle Nachrichten 25. März 2020

  • Schweiz schliesst Grenzen für alle Touristen. Die Schweiz schottet sich im Personenverkehr mit dem Ausland weiter ab. Ab Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung.
  • Keine Schengen-Visa bis 15. Juni. Einreisen an den Schengen-Aussengrenzen sind mit wenigen Ausnahmen bereits verboten. Grundsätzlich wird die Schweiz in sämtlichen Drittstaaten bis am 15. Juni keine Schengen-Visa mehr ausstellen. Auch nationale Visa werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt.
  • Thailand wird zur Eindämmung der Corona-Pandemie von diesem Donnerstag an bis Ende April seine Grenzen schliessen. 
  • Prinz Charles (71) wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er habe die letzten Tage von zu Hause gearbeitet. Bei seiner Frau Camilla (72) sei der Test negativ ausgefallen.
  • Spanien fordert Hilfe von der Nato. Wegen der Corona-Krise hat Spaniens Militär die Nato um Hilfe gebeten.

Aktuelle Nachrichten 24. März 2020

  • Millionen Schutzmasken verloren gegangen - Beim Einkauf dringend benötigter Schutzmasken durch die Bundeswehr hat es eine schwere Panne gegeben. In Kenia seien sechs Millionen bestellte Atemschutzmasken "verloren gegangen", sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Sie bestätigte damit einen Bericht des "Spiegel". Das Ministerium bemühe sich um Aufklärung, "was da passiert ist", sagte die Sprecherin weiter.
  • Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts innerhalb eines Tages um 4764 auf 27.436 gestiegen. Gestorben sind mittlerweile 114 Menschen. Am Montag hatte das Institut 86 Todesfälle gemeldet.
  • Immobilienmarkt wird kaum in Krise geraten - Der Schweizer Immobilienmarkt wird wegen der Corona-Krise nicht in die Knie gehen. Blessuren wird er aber schon davontragen. Am stärksten leiden dürften Promotoren im Neubaubereich sowie Luxusimmobilien. Ängste über eine bevorstehende Immobilienkrise sind nicht gerechtfertigt, erklärte die Grossbank Credit Suisse in ihrem am Dienstag veröffentlichten «Monitor Schweiz». Denn insbesondere der Wohnungsmarkt bilde einen stabilen Anker.
  • In Kalifornien werden erstmals Strände geschlossen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Der Bürgermeister von San Diego ordnete am Montag (Ortszeit) die Schliessung der städtischen Strände, Parks und Wanderwege an. Zu viele Menschen hätten am Wochenende die zuvor verhängten Auflagen missachtet, voneinander Abstand zu halten, klagte Bürgermeister Kevin Faulconer auf Twitter. Auch in dem beliebten Küstenort Laguna Beach bleiben die Strände ab sofort zu.
  • USA fahren Produktion von Schutzmasken und Desinfektionsmittel hoch - US Justizminister William Barr sagte, noch seien keine Produkte in diese Kategorie eingestuft worden. Erste Untersuchungen in diesem Bereich seien aber bereits gestartet worden. Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus sind Schutzmasken und Handdesinfektionsmittel in den USA zur Mangelware geworden. Die US-Regierung bemüht sich seit Tagen, die Produktion von Schutzmasken insbesondere für medizinisches Personal hochzufahren.

Aktuelle Nachrichten 23. März 2020

  • In Wuhan dürfen Menschen wieder zur Arbeit. Nach zwei Monaten strikter Isolationsmassnahmen wegen des Coronavirus kehrt in Zentralchina langsam wieder Normalität ein. In der Millionenmetropole Wuhan, wo das Virus im Dezember erstmals auf einem Wildtiermarkt aufgetreten war, durften die Menschen am Montag wieder zur Arbeit gehen. Auch der öffentliche Nahverkehr rollte langsam wieder an.
  • Angela Merkel muss in Quarantäne - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.
  • Bund und Länder haben sich heute auf ein Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus geeinigt. Das bestätigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf. Versammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind ab Montag (23.03.2020) nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
  • Das Internationale Olympische Komitee (IOC) prüft eine Verschiebung der im Sommer geplanten Olympischen Spiele in Tokio. Eine Verschiebung zähle zu den Szenarien, die in Betracht gezogen würden, hieß es am Sonntag aus dem Umfeld des IOC. Laut ursprünglichem Plan sollen die Spiele in der japanischen Hauptstadt vom 24. Juli bis zum 9. August stattfinden. Die Entscheidung soll innerhalb von vier Wochen fallen.
  • Im Kanton Zürich ist die Zahl der Corona-Infizierten auf insgesamt 1068 Fälle angestiegen, teilte die Gesundheitsdirektion am Montag mit. Am Freitagnachmittag waren es noch 773. Übers Wochenende kamen zwei weitere Todesfälle hinzu.
  • Die Zahl der an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit gestorbenen Menschen in Spanien steigt weiter. Das Gesundheitsministerium in Madrid spricht nun von 2.182 Toten, bislang waren es 1.720. Auch die Zahl der Neuinfektionen schnellt weiter in die Höhe. Das Ministerium zählt inzwischen 33.089 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben, das sind 4.517 mehr als zuvor.
  • In Großbritannien übernimmt das Militär die Auslieferung von Schutzausrüstungen für das medizinische Personal. Tag und Nacht würden die Lastwagen der Armee eingesetzt, um Millionen Artikel wie Atemschutzmasken zu verteilen, kündigt Gesundheitsminister Matt Hancock an. Zuvor hatten über 6.000 Ärztinnen und Ärzte in einem offenen Brief an Premierminister Boris Johnson appelliert, die Versorgung mit Schutzmaterialien zu erhöhen. Ohne würden sie ihr Leben riskieren, sie fühlten sich wie "Kanonenfutter".

Aktuelle Nachrichten 22. März 2020

  • Slowakische Bischöfe setzen Reliquie ein - Im Kampf gegen Covid-19 hat die politisch einflussreiche katholische Kirche der Slowakei eine seit zweihundert Jahren nicht mehr angewandte Kulthandlung reaktiviert. Wie der TV-Nachrichtensender TA3 am Sonntag berichtete, flog Peter Brodek, der Generalvikar der Diözese Nitra, mit einer spätmittelalterlichen Reliquie über die Slowakei und segnete das ganze Land vom Flugzeug aus. Bei der Reliquie handelt es sich um ein Tuch, das nach Überzeugung der Gläubigen mit Blut von Jesus Christus getränkt sein soll.
  • Tschechien will seine Grenzen wegen der Corona-Pandemie möglicherweise für ein halbes Jahr dicht machen. Das hat der Leiter des Krisenstabs in Prag im Fernsehen angekündigt. Ausländer dürfen demnach Tschechien verlassen, aber nicht wieder einreisen. Ausnahmen gelten für grenznahe Berufspendler, die etwa in Bayern arbeiten.
  • Russland unterstützt Italien in Corona-Krise mit Ausrüstung und Spezialisten - Angesichts der Corona-Krise in Italien hat Russland die Entsendung von Spezialisten und medizinischer Ausrüstung in das EU-Land angekündigt. Staatschef Wladimir Putin sicherte in einem Telefonat mit dem italienischen Regierungschef Giuseppe Conte zu, Italien Schutzausrüstung, mobile Desinfektionssysteme und medizinische Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Außerdem schicke Russland "Spezialisten als praktische Hilfe in die am stärksten betroffenen Gebiete" Italiens.
  • Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Sonntagmittag gab es bereits 7014 bestätigte Fälle, das sind mehr als 900 noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. 60 Personen sind verstorben.

Aktuelle Nachrichten 20. März 2020

  • Mehr als 15.000 Coronavirus-Infektionen in Deutschland! Gemäß der Erfassung der Johns-Hopkins-Universität ist die Zahl der offiziell registrierten Coronavirus-Infektionen in Deutschland auf 15.320 gestiegen. 44 Menschen starben bislang an der Erkrankung. Weltweit sind nach jetzigem Stand 244.512 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 10.030.
  • Die zweite Runde der Genfer Kommunalwahlen findet wie geplant am 5. April statt. Die Kantonsregierung hält trotz der Coronavirus-Krise am Datum fest. Der Staatsrat setzt auf die briefliche Stimmabgabe und verlängert diese bis Sonntagmittag, wie der Staatsrat am Freitag mitteilte. Es wird jedoch nicht möglich sein, die Wahlzettel am Sonntag in den Wahllokalen in die Urnen zu werfen. Wegen der Ansteckungsgefahr bleiben die Wahlbüros geschlossen.

Aktuelle Nachrichten 19. März 2020

  • Tirol stellt alle Gemeinden unter Quarantäne. Das österreichische Bundesland Tirol isoliert sich praktisch selbst und stellt alle 279 Gemeinden unter Quarantäne. Kanzlerin Merkel sieht die Pandemie als historische Aufgabe.
  • Australien schließt seine Grenzen. Auch Australien macht im Kampf gegen das Corona-Virus jetzt seine Grenzen dicht. Das hat Premierminister Scott Morrison am Donnerstag Früh mitgeteilt. Ausgenommen seien lediglich die eigenen Bürger, Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz in Australien sowie deren enge Familienmitglieder.
  • Bisher stärkster Anstieg der Todesopfer in Italien. Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist am Mittwoch wieder kräftig angestiegen. 2978 Todesopfer wurden gemeldet, das sind 475 mehr als am Vortag. Noch nie war die Zahl der Todesopfer an einem einzigen Tag so stark gestiegen. Die Zahl der Infizierten kletterte von 26.062 auf 28.719, was einem Plus von 2.648 Personen entspricht, teilte der italienische Zivilschutz mit. 2.257 Personen liegen auf der Intensivstation. 4.025 Menschen sind inzwischen genesen. Italien will die Möglichkeit eines komplettes Verbots für Aktivitäten im Freien prüfen.
  • Ärztegewerkschaft: Können Coronavirus-Krise meistern. Im Kampf gegen das Coronavirus sieht die Ärztegewerkschaft Marburger Bund das Gesundheitswesen gut gerüstet. "Wir haben in Deutschland das Gesundheitssystem mit den meisten Ressourcen in dem Bereich, auf den es nun ankommt. Ich sehe die Lage unverändert optimistisch", sagte die Vorsitzende Susanne Johna dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie verwies darauf, dass 2017/2018 die größte Grippewelle in Deutschland erfolgreich gemanagt wurde. "Und zwar so, dass ein großer Teil der Bevölkerung nichts davon mitbekommen hat, obwohl wir 60 000 zusätzliche Krankenhaus-Patienten hatten." Die Ausstattung der Kliniken mit Beatmungsgeräten sei derzeit noch kein Problem, sagte sie. "Es wird allerdings zunehmend schwierig, für die Mitarbeiter genügend Schutzausrüstung vorzuhalten. Mundschutz, Kittel, Schutzbrillen - das ist im Moment die knappste Ressource."
  • Infektionen in Südkorea sprunghaft angestiegen. Südkorea verzeichnet einen sprunghaften Anstieg an neuen Coronavirus-Fällen. Die Zentren zur Krankheits- und Seuchenkontrolle (KCDC) melden 152 neue Fälle, womit die Gesamtzahl auf 8.565 steigt. Das Land hatte bis Mittwoch vier Tage in Folge weniger als 100 Neuinfektionen registriert. Unter den neuen Fällen stammen 97 aus Daegu südöstlich von Seoul, wo nach Angaben des KCDC in dieser Woche mindestens 74 Patienten in einem Pflegeheim positiv auf das Virus getestet wurden. Der erneute Ausbruch veranlasst die Stadt, umfangreiche Tests in allen anderen Pflegeheimen mit mehr als 33.000 Menschen einzuleiten.

Von Schließung ausgenommene Bereiche:

Aktuelle Nachrichten 18. März 2020

Auch Edelweiss parkiert Flugzeuge auf dem Flugplatz Dübendorf

Nach der Swiss parkiert nun auch Edelweiss zwei Flugzeuge auf dem Flugplatz Dübendorf. Ausserdem hat sie für das Personal Kurzarbeit beantragt. Dazu geführt haben Buchungsrückgänge aufgrund des Coronavirus.

Der ZVV stellt das Nachtnetz bis auf Weiteres ein

Nachtschwärmer sollen angesichts der Corona-Krise lieber zuhause bleiben: Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV stellt deshalb per sofort sein Nachtnetz ein, wie dieser am Mittwoch mitteilte.

Erneut vier Coronavirus-Tote im Tessin

Im Kanton Tessin sind innert 24 Stunden weitere vier Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Opfer im Südkanton auf 14. Die Verstorbenen hätten allesamt als «besonders verletzliche Personen» gegolten, schrieb der kantonale Führungsstab am Mittwochabend in einem Communiqué.

89 Personen hätten sich innert 24 Stunden neu mit dem Coronavirus infiziert, heisst es weiter. Insgesamt wurden im Kanton Tessin bis am Mittwochabend 511 Personen positiv auf Coronavirus getestet.

Schaffhausen, Zürich und St.Gallen verschieben Abstimmungen

Nachdem der Bund am Mittwoch entschieden hat, die Abstimmungen vom 17. Mai zu verschieben, zieht der Kanton Schaffhausen nach. Der Regierungsrat werde die Abstimmung nicht durchführen. Der formelle Entscheid dafür werde am kommenden Dienstag gefällt, hiess es beim Kanton auf Anfrage. Vors Volk wäre die Kostenbeteiligung am Ausbildungszentrum für Zivilschutz und Feuerwehr gekommen.

Der Kanton Zürich folgt dem Bund und sagt seine Abstimmung vom 17. Mai ab, wie es bei der Staatskanzlei auf Anfrage hiess. Vors Volk wären Änderungen am Zusatzleistungsgesetz und am Strassengesetz gekommen. Auch bei der Stadt Zürich hat man bereits entschieden. Die Abstimmung wird ebenfalls abgesagt. Damit werden die Stadtzürcher erst zu einem späteren Zeitpunkt über das Hardturm-Stadion entscheiden können.

Auch St.Gallen zieht nach. Über die «Neugestaltung Marktplatz und Bohl» sowie dem «Nachtrag VII zur Gemeindeordnung (Klimaschutz und Klimawandel)» muss später abgestimmt werden. In Frage kommen die Abstimmungssonntage vom 27. September und 29. November 2020.

Schweiz verschärft Grenzkontrollen weiter

Um den Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus weiter zu verstärken, dehnt die Schweiz die Einreisebeschränkungen auf Spanien aus. Diese gelten zudem ab sofort auch für den Luftverkehr aus Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich sowie aus allen Nicht-Schengen-Staaten. Weiter setzt der Bundesrat die Erteilung von Visa für Angehörige von Drittstaaten für vorerst drei Monate aus. Die Einreise ist für diese nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Über 3000 Menschen positiv auf Corona getestet

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in der Schweiz ist auf 3028 gestiegen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit am Mittwochnachmittag mit, gestützt auf bis zum Morgen eingegangene Meldungen. Allein in den letzten 24 Stunden gab es demnach 378 neue Ansteckungen. 

Bei 2772 dieser positiv Getesteten sei die Ansteckung mit Sars-CoV-2 bestätigt, und bei 256 Fällen stehe nach einem ersten positiven Resultat die Bestätigung noch aus, hiess es im Situationsbericht zur epidemiologischen Lage. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand der Informationen vom Mittwochmorgen.

Daher könnten sie von den Meldungen der Kantone abweichen. Dies ist bei der Zahl der Verstorbenen der Fall: Das BAG meldet 21 Todesfälle. Gemäss der Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA und gestützt auf kantonale Angaben sind bisher 31 Menschen an der Infektion gestorben, meist Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen.

Coronavirus überlebt drei Tage auf Plastik und Edelstahl

US-amerikanische Forscher haben in einer neuen Studie herausgefunden, wie lange das Coronavirus in der Luft und auf verschiedenen Oberflächen überlebt.

Drei Stunden in der Luft. Drei Tage auf Kunststoff und Edelstahl. So lange überlebt das Coronavirus. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie von Wissenschaftlern des National Institute of Allergy and Infectious Diseases in den USA. Das Zentrum ist für Forschung zu Infektionskrankheiten, Autoimmunkrankheiten und Allergien zuständig. Mithilfe eines Sprühgeräts verteilten die Forscher Virus-Tröpfchen, die von einer infizierten Person bei Husten oder Niesen freigesetzt werden, auf verschiedenen Oberflächen.

Die Tests zeigen: In der Luft bleibt das Virus noch mindestens drei Stunden lang lebensfähig. Auf Kunststoff und Edelstahl konnte der Erreger noch nach drei Tagen nachgewiesen werden. Auf Karton war das Virus nach 24 Stunden nicht mehr lebensfähig. Auf Kupfer dauerte es vier Stunden, bis das Virus inaktiv war.

Halbwertszeit bei Plastik liegt bei knapp 7 Stunden. Weiter stellte das Forschungsteam fest, dass es 66 Minuten dauert, bis die Hälfte der Viruspartikel ihre Funktion verlieren, wenn sie sich in einem Tröpfchen in der Luft befinden. Nach einer weiteren Stunde sind noch 25 Prozent der Partikel lebensfähig. Am Ende der dritten Stunde geht die Menge auf 12,5 Prozent zurück. Auf Edelstahl sieht es wie folgt aus: Nach 5 Stunden und 38 Minuten ist noch die Hälfte der Partikel aktiv.

Aktuelle Nachrichten 17. März 2020

Weniger ist mehr: Basel schränkt Nutzung von Pärken und Rheinbord ein – keine Picknicks mehr

Der Regierungsrat ruft die Bevölkerung zur Zurückhaltung bei der Nutzung der öffentlichen Parks, Grünanlagen, Plätze und des Rheinbords auf. Die Bekämpfung des Coronavirus erfordert, dass alle auch im Freien zueinander Abstand halten. Deshalb sind alle angehalten, sich nicht für eine längere Zeit in den Erholungsräumen mit grossem Publikumsverkehr aufzuhalten, wie der Kanton am Dienstag mitteilt.

Das Durchführen von Picknicks und Grilladen sei untersagt. In den Erholungsräumen könne spaziert oder gejoggt werden. Die Bildung grösserer Gruppen müsse aber vermieden werden. Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern können sich auf Spielplätzen aufhalten. Wenn alle auf diese Regeln Rücksicht nehmen, könnten die Parks und öffentlichen Grünanlagen geöffnet bleiben, wie der Kanton bekräftigt.

Aktuelle Nachrichten 16. März 2020

Armee in beiden Basel - Zolli ab sofort geschlossen

Die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie haben gravierende Auswirkungen in den beiden Basel. Aktuelle News im Überblick.

Wie Armeesprecher Daniel Reist der Agentur Keystone-SDA bestätigt, haben sowohl Basel-Stadt als auch Basel-Landschaft die Schweizer Armee um Hilfe ersucht. Um welche Unterstützung sie die Armee baten, ist noch unklar. Es kann sich dabei um Assistenzdienst im Gesundheitsbereich, um logistische Unterstützung oder auch um Unterstützung der Kantonspolizeien und der Grenzwache handeln. Der Regierungsrat Basel-Stadt will darüber morgen Dienstagnachmittag informieren.

Kinos, Museen, Restaurants und Bars müssen schliessen, öffentliche und private Veranstaltungen sind verboten

Doch wie viele Personen dürfen sich noch zu einem Abendessen im privaten Rahmen treffen?

Fast alle Läden schliessen, und sämtliche Veranstaltungen sind ab sofort verboten. Damit will der Bundesrat einen Flickenteppich von unterschiedlichen kantonalen Regeln verhindern und Klarheit schaffen. Trotzdem bleibt er bei der Definition der Verbote teilweise vage. 

Die Regierung hat zwar das öffentliche Leben nochmals stark eingeschränkt. Aber es gibt keine generelle Anweisung, zu Hause zu bleiben. Nachdem einige Kantone vorgeprescht sind mit der Schliessung von Läden, Restaurants und Bars, hat der Bundesrat nachgezogen. «Wir wollen klare, verbindliche und einheitliche Massnahmen in der ganzen Schweiz», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Die Regierung stuft die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» ein. Dies erlaubt es ihm, allen Kantonen das Gleiche vorzuschreiben.

Wichtige Geschäfte offen

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, greift der Bundesrat nochmals stark ins Wirtschaftsleben ein. Schliessen müssen Einkaufsläden, Märkte, Restaurants, Discos und Nachtclubs. Die Türen bleiben auch bei Museen, Bibliotheken, Kinos, Theater, Fitnesscenter, Schwimmbäder, Wellnesszentren, botanischen Gärten und Tierparks geschlossen. Betroffen sind auch Betriebe, die Dienstleistungen mit Körperkontakt anbieten. Dazu gehören Coiffeure, Massagen, Tattoo-Studios und Kosmetik. Die neue Regelung ist um Mitternacht in Kraft getreten und gilt vorerst bis zum 19. April.

Wichtige Geschäfte bleiben jedoch geöffnet. Dazu gehören Apotheken, Drogerien, Arztpraxen und Praxen von Gesundheitsfachleuten sowie Läden für medizinische Hilfsmittel wie Brillen und Hörgeräte. Die Bevölkerung kann weiterhin in Lebensmittelläden und Geschäften, die Lebensmittel oder Gegenstände für den täglichen Bedarf anbieten (Kioske, Tankstellenshops) einkaufen. Auch Take-Aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Essen und Restaurationsbetriebe für Hotelgäste (sowie die Hotels selbst) bleiben offen. Vom Verbot ausgenommen sind weiter Poststellen und -agenturen, Banken, Geschäfte von Telekomanbietern, Tankstellen, Garagen und Velowerkstätten. Auch Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung und von sozialen Einrichtungen werden weiterhin angeboten.

Für diese Ausnahmen gelten die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit punkto Hygiene und Abstandhalten. Die Geschäfte müssen die Zahl der Leute reduzieren und Menschenansammlungen vermeiden. In Italien etwa sorgen Läden mit Markierungen am Boden dafür, dass die Kunden genug weit auseinander stehen.

«Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist sichergestellt», betonte Sommaruga. Es sei nicht nötig, Notvorräte anzulegen. Damit spielte sie auf Berichte von Läden an, in denen ganze Regale mit Lebensmitteln leer gekauft wurden. Das Leben gehe weiter, langsamer zwar und auf engerem Raum.

Ab sofort verboten sind öffentliche und private Veranstaltungen. Damit sind neben Demonstrationen auch Sportveranstaltungen und Vereinsaktivitäten gemeint. Im privaten Rahmen geht es um Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und andere Feste, die ab sofort untersagt sind. Weiterhin erlaubt sind hingegen private Einladungen von Freunden und Bekannten, wie ein Vertreter der Verwaltung am Montag sagte. Allerdings ist hier die Grenzen fliessend (und damit nicht klar) zu privaten Veranstaltungen. Auch dürfe man weiterhin nach draussen gehen. Dies stärkt auch das Immunsystem. Explizit erlaubt laut der Verordnung sind Beerdigungen im engen Familienkreis.

Um einen kantonalen Flickenteppich zu vermeiden, regelt der Bundesrat neu die Frage der Kitas. Für Kinder, die nicht privat betreut werden können, müssen die Kantone ein Angebot bereitstellen. Kitas dürfen nur geschlossen werden, wenn es Alternativen gibt.

Totaler Stillstand nicht nötig

Weiterhin erlässt der Bundesrat keine Bestimmungen für Unternehmen, bei denen viele Leute an einem Standort arbeiten und die kein Home-Office einführen wollen oder können – wie beispielsweise Bauunternehmen. Berset kommentierte dies wie folgt: «Wir werden auch weiterhin zu zehnt im Bundesratszimmer arbeiten.» Neben den Bundesräten sind an den Sitzungen der Regierung der Kanzler und die beiden Vize-Kanzler anwesend. Der Bundesrat habe die Arbeitgeber bereits vor Längerem aufgefordert, sicherzustellen, dass Distanz und Hygienemassnahmen eingehalten würden, sagte Berset. Der Bundesrat wolle nicht alles stoppen, die Massnahmen seien bereits jetzt drastisch für die Wirtschaft.

Die Informationen zum Coronavirus ändern sich in hohem Tempo, daher sind die aktuellen Einschätzungen stets als vorläufig zu betrachten.

 Fragen, die momentan unter Hochdruck ermittelt werden: Wie leicht kann das Virus Menschen infizieren, wie wird sich die Epidemie weiter entwickeln – und wie können wir die Ausbreitung so gut es geht verlangsamen? 

#StayTheFuckHome

Damit das nicht passiert, gibt es im Grunde genommen zwei Dinge, die du tun kannst: Halte Abstand und bleibe wenn möglich verdammt nochmal Zuhause. So drückt es zumindest die Website staythefuckhome.com aus.

Für den Fall, dass du trotzdem mal raus musst, hat die Website einige Regeln aufgestellt, die du befolgen solltest. Viele der Regeln wirst du bereits kennen, aber man kann sie momentan nicht genug oft wiederholen:

  1. Panik hilft niemandem. Ignorieren aber auch nicht. Du solltest besonnen, informiert und verantwortungsvoll mit der Corona-Pandemie umgehen und deinen Teil beitragen, sie zu besiegen.
  2. Wasche deine Hände so oft wie möglich. Nach jedem Kontakt mit Menschen oder nach dem Anfassen von Dingen wie Einkaufswagen etc.
  3. Reinige dein Handy regelmässig.
  4. Social Distancing. Keine Umarmungen, keine Küsschen, kein Händeschütteln. Mindestens zwei Meter Abstand zu deinem Nächsten.
  5. Nimm an keinen Veranstaltungen, Festen, Messen, Privatpartys oder sonstiges mehr teil.
  6. Verringere deine Reisetätigkeiten auf ein absolutes Minimum.
  7. Versuch, den Gebrauch des öffentlichen Verkehrs ebenfalls auf ein absolutes Minimum zu beschränken.
  8. Wenn du von Zuhause aus arbeiten kannst, tu das.
  9. Summa summarum: Bleib wenn immer möglich daheim.
  10. Panik oder Gleichgültigkeit in deinem Umfeld solltest du mit Aufklärung entgegentreten. Dabei solltest du empathisch und respektvoll mit den Menschen, ihren Ängsten und Erfahrungen umgehen.
  11. Verbreite keine ungeprüften News, Whatsapp-Kettenbriefe oder Sprachnachrichten oder sonstige Gerüchte, die Panik verursachen oder verstärken.
  12. Helfe deinen Nachbarn, wenn sie Hilfe benötigen.
  13. Tätige keine Hamsterkäufe. Gehe entspannt und bedacht für sieben bis zehn Tage einkaufen, danach seltener und vorsichtiger, sprich nur, wenn wirklich etwas fehlt im Haushalt.

Befolgst man diese Regeln, trägt jeder seinen Teil dazu bei, die Verbreitung des Virus einzuschränken und so einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern.